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DOM-Pokal 2007 in Köln Drucken

Dom-Pokal 2007 in Köln

Gestartet als Spg. Flensburg - Lübeck

Als Außenseiter unserer Gruppe gingen wir mit einer „jungen“ Mannschaft bei dem DOM-POKAL an den Start. Gespielt wurde in 2 Gruppen mit jeweils 7(!) Teams. Dies bedeutete für die Organisatoren eine zeitlich optimale Durchführung des Turniers und für die Mannschaften und Schiedsrichter eine genaue Einhaltung der Spielzeiten. Die Auslosung ergab folgende Gruppeneinteilung:

Gruppe A

  • A1 = DUC Köln
  • A2 = Bönnsche Sterntaucher
  • A3 = DOM Planscher
  • A4 = TGR Bielefeld
  • A5 = Deutsche Damen Nationalmannschaft
  • A6 = TC Stelle
  • A7 = UC Obertshausen

Gruppe B

  • B1 = ATC Aachen
  • B2 = SV Langenfeld
  • B3 = FS Düsseldorf
  • B4 = SV Rheine
  • B5 = OSV Hilversum
  • B6 = SG Bodensee
  • B7 = SpG DUC Lübeck/UCB Flensburg

Aufgrund der zeitlichen Enge konnten nach den Gruppenspielen nur die ersten 4 Plätze ausgespielt werden, d.h. die in den jeweiligen Gruppen gleich platzierten gegeneinander. Die anderen jeweiligen Platzierungen wurden durch einen kleinen Parallelwettkampf entschieden.

Das erste Spiel wurde bereits um 08.15 Uhr angepfiffen. Das letzte Spiel ging erst nach 19.00 Uhr zu Ende. Der Spielablauf (12 Minuten durchgehend) und die Pausen wurden von den meisten von uns als sehr gut bewertet; und wer das Becken kennt („-so Tief, wie der DOM hoch ist“), dem brauche ich ja nichts weiter erzählen;-).

Der Samstag sollte also ein langer Tag werden. Aus diesem Grund ist der überwiegende Teil des Teams bereits am Freitag angereist und hat die erste Nacht im bewährten Pfarrheim übernachtet. Dort trafen sie dann auch mit den Flensburgern zusammen, mit denen wir erstmals eine Spielgemeinschaft für den Pokal zusammengestellt haben.

Unser erstes Spiel begann pünktlich um 10.00 Uhr. Der Gegner hieß ATC Aachen. Erste Spiele sind ja berühmt, dieses werde ich nicht vergessen. Nicht, weil die Aachener mich mit ihrer Leistung besonders beeindruckt haben, sondern weil ich ein derartiges Chaos auf unserer Seite noch nie erlebt habe. Aber offensichtlich brauchten wir das. So gingen wir mit 0:4 unter.

Anschließend war uns allen klar, dass wir uns neu organisieren mussten, schließlich warteten ja noch ganz andere Brocken auf uns. So nutzten wir die Spielunterbrechung, um uns auf das nächste Spiel vorzubereiten. Abgesehen von dem Ergebnis, war das nächste Spiel wirklich erstklassig, was Kampf, Moral und Teamgeist anbelangte. Wir spielten deutlich über unseren Möglichkeiten und verloren gegen den sehr stark aufspielenden und späteren Turniersieger SV Langenfeld mit 0:8. Immerhin, deutlich unter 10! Dabei ging gleich zu Beginn der Partie meine Maske zu Bruch. Als Torwart sollte man unbedingt eine Ersatzmaske haben.. . Danke Steffi.

Mit dieser Leistungskurve nach oben, beschlich mich langsam ein gutes Gefühl für die weiteren Begegnungen. In einem sehr engen und spannenden Spiel gegen den OSV Hilversum konnten wir das Spiel mit 2:1 für uns entscheiden. Vorchecking und Abwehrleistung zermürbten die eigentlich körperlich überlegenen Gegner.

Nichts überzeugt mehr, als ein Sieg. Mit neuen Selbstbewusstsein gingen unsere jungen Angriffspieler in die nächste Partie gegen Düsseldorf. Diese waren klar im Nachteil und konnten sich in dem großen Becken kaum aus ihrer Hälfte befreien. Endlich brachte das Torwartdasein spaß ;-).... Mit einem überzeugenden 4:0 Erfolg untermalten unsere Angreifer ihre Leistung. Nun hieß es den Parallelwettkampf zu bestreiten. Drei aus der Mannschaft wurden dafür benötigt. Gesetzt waren: Tore, Nicki und Rene. Diese mussten in Staffelform auf Gesamtzeit vom Beckenrand zu Beckenrand durchtauchen. Am anderen Ende 5 Liegestütze absolvieren, zurück schwimmen und vom Beckengrund dann nacheinander 3 große Ringe hoch holen und auf den Beckenrand schmeißen. Mit einer beachtlichen Gesamtzeit von 2:36 Minuten (Hut ab dafür, Jungs!) lagen wir im vorderen Feld dieses Wettkampfes - sogar noch vor der Nationalmannschaft der Damen.

Die nächste Hürde war der SV Rheine. In der Pause zuvor schlich sich langsam die Müdigkeit ein. Das Schlafdefizit fordert seinen Tribut. Dabei galt es jetzt noch mal hellwach zu sein. Als Außenseiter hatten wir hier nichts zu verlieren. Wir wollten den Rheinern alles abverlangen. Unsere Taktik: „Hinten Zement anrühren!“ Gar nicht so leicht ohne Peter auf dem Tor.. . Da weiß ich es zu schätzen, wenn die Abwehr gute Arbeit leistet. Die Begegnung hat mir persönlich am meisten Spaß gebracht. Zumal wir das eine oder andere Mal aus der gesicherten Abwehr sogar einen überzeugenden Angriff aufbauten. Letztendlich verloren wir mit 0:2 durch zwei ärgerliche Tore. Aber mit dem Ergebnis konnten wir mehr als zufrieden sein. Die SG Bodensee sollte unsere letzte Begegnung sein. Wir waren inzwischen alle ziemlich platt. Aber das Wiedersehen mit einem alten bekannten „EX-Lübecker“ bei den Bodenseeern (na Nils, drei e, geht das?) Patrick Fink motivierte noch mal. Von den bisherigen Ergebnissen her, waren uns die Jungs vom großen Binnensee überlegen. Aber wir rechneten uns dennoch Chancen aus. Für den Fall, dass Patrick vor unserem Tor abtauchen sollte, stellten wir gleich Christian/Jann und Dani zu seiner Bewachung ab. Aber soweit ließ es unser Team gar nicht erst kommen. Immer wieder erkämpften wir uns den Ball noch in der Hälfte des Gegners zurück, so dass nur wenige gefährliche Angriffe auf unser Tor stattfinden konnten. Das Tor von Patrick brannte wesentlich öfter, so dass auch er nicht mehr zum Zug kommen konnte. Obwohl dieses Spiel sehr eng war, wurde von beiden Seiten sehr fair gefightet. Mit einem gerechten 0:0 und einem beachtlichen 9. Platz verabschiedeten wir uns zur verdienten Party, welche am Fühlinger See stattfand.

Die Party war erstklassig und auch beim Feiern bewies das Team langen Atem. Da gibt's natürlich noch ne Menge Insider zu. Aber was soll's!

Unser Team:

Flensburg

Lübeck

Nicki

Jann

Dani

Steffi

Kati

Dustin

Peter

Niels

Swetlana

Rene

Tore

Christian

Finn

Gero

Mein Fazit:

Neben der sportlichen Teamfindung und der Leistungssteigerung, hat mir auch der Umgang miteinander sehr viel Spaß gebracht. Ich denke die anschließende Feier sprach für sich. Auch will ich mich für die Vorbereitung bei den Flensburgern und bei Christian im Namen der Mannschaft bedanken!

 

Gero Kassel (DUC-Lübeck)

Rangliste:

  1. DUC Köln
  2. SV Langenfeld
  3. TGR Bielefeld
  4. SV Rheine
  5. Damennationalmannschaft & SG Bodensee
  6. ATC Aachen
  7. Bönnsche Sterntaucher
  8. SpG Flensburg / Lübeck
  9. TC Stelle
  10. UC Obertshausen
  11. Onderwatersport Verenigng Hilversum
  12. DOM Planscher
  13. FS Düsseldorf

Kommentar von Tore:

Hätten wir das letzte Spiel nicht unentschieden gespielt, wären wir auf den 5ten Platz gekommen. Doch Hauptsache es hat allen Spaß gemacht.